Willkommen bei Arch Linux

Arch Linux ist eine flexible und leichtgewichtige Distribution für jeden erdenklichen Einsatz-Zweck. Ein einfaches Grundsystem kann nach den Bedürfnissen des jeweiligen Nutzers nahezu beliebig erweitert werden.

Nach einem gleitenden Release-System bieten wir zur Zeit kompilierte Pakete für die x86_64-Architektur an. Zusätzliche Werkzeuge ermöglichen zudem den schnellen Eigenbau von Paketen.

Arch Linux ist daher eine perfekte Distribution für erfahrene Anwender — und solche, die es werden wollen...

Die Aktualisierung des Paketes js52 erfordert einen manuellen Eingriff, da das Vorgängerpaket die Datei /usr/lib/libmozjs-52.so.0 nicht enthalten hat. Dies wurde jetzt nachgeholt, aber pacman kann Dateien, die ihm nicht gehören, nicht automatisiert löschen. Daher sollte man dies manuell tun.

Als Root

rm /usr/lib/libmozjs-52.so.0 

Da bei der Aktualisierung auf glibc 2.27-2 die Unterstützung für NIS und NIS+ entfernt wurde, erfordert sie unter Umsständen manuelle Eingriffe. Die mit dem Paket filesystems kommende Datei /etc/nsswitch.conf ist auf diese Veränderung hin schon angepasst, aber eventuell muss hier eine bestehende, angepasste Datei bit der entsprechenden pacnew-Datei zusammengeführt werden, und dies besser vor der Aktualisierung.

NIS-Funktionalität kann mittels des Paketes libnss_nis installiert werden. Zu NIS+ gibt es kein offizielles Paket mehr.

pam 1.3.0-2 enthält keine pam_nix2-Module und keine symbolischen Kompatibilitäts-Verküpfungen zu pa_unis_*.so mehr. Konfigurationsdateien unter /etc/pam.d sollten daher untersucht werden, und darin alle Module, die entfernt wurden, durch pam_unix.so ersetzt werden. Benutzer von pam_unix2 sollten dabei auch Passwörter ändern. Dies ist nicht nötig, wenn nur die Standards aus dem pambase-Paket verwendet werden.

Seit heute kann man Fragen zu Arch Linux32 auch auf Deutsch stellen. Die (wenigen) Deutschsprachler unter den Entwicklern (oder auch Benutzern) werden sich bemühen, die Fragen zu beantworten.

Die Version 1.6.0-1 des Paketes zita-resampler weist einen Fehler auf.  Es fehlte im Paket ein symbolischer Link auf eine shared library, die in 1.6.0-2 wieder enthalten ist.

Aktualisiert man also von 1.6.0.1 auf 1.6.0-2, bekommt man einen Konflikt bezüglich

/usr/lib/libzita-resampler.so.1

Diese Datei sollte manuell gelöscht werden.

Nachdem die 9 Monate nun um sind, hört nunmehr heute die Unterstützung für die i686-Architektur offiziell auf. Spätestens jetzt sollte bei unvermeidlicher Verwendung von Hardware dieser Architektur auf die Abspaltung Arch Linux 32 gewechselt werden.

Bestehende Installationen können als root folgendermaßen auf die Repositorien der Abspaltung migriert werden:

  • Ersetzen der Liste der Spiegelserver durch die Spiegelserverliste der Abspaltung

  • Einspielung des neuen Schlüsselbunds

    pacman -Syy archlinux32-keyring-transition.
  • pacman-Cache leeren

     pacman -Sc 
  • Eigentliche Überführung

    pacman -Syuu

Dabei kann es bei einzelnen Paketen zu einem Downgrade kommen.

Alle registrierten AUR-Benutzer werden in der nächsten Zeit eine Mail erhalten, oder haben dies schon bekommen, in der auf eine Änderung hingewiesen wird, die möglicherweise nicht jedem gefallen wird. Die nächste Version wird am dritten Dezember aktiviert und enthält eine Schnittstelle, mit der auch der Nur-Nutzer eine komplette Liste aller AUR-Benutzer erhalten kann.

diese Liste enthält nur den Nutzernamen, den man bei der Registrierung angegeben hat. Alle anderen informationen (Klarnamen, E-Mail-Adressen) sind nicht von der Änderung betroffen. Es sollte jedem bewusst sein, dass diese Informationen durchaus auf anderem Wege bekannt geworden sein können, zu Beispiel durch ein Maintainer-Flag in Inhalten, die man hochgeladen hat. Das ist aber schon jetzt so und war schon immer so.

Wenn man mit dieser Änderung nicht einverstanden ist, kann und muss man den Account bis zum genannten Termin löschen. Dies ist dann unwideruflich.