Willkommen bei Arch Linux

Arch Linux ist eine flexible und leichtgewichtige Distribution für jeden erdenklichen Einsatz-Zweck. Ein einfaches Grundsystem kann nach den Bedürfnissen des jeweiligen Nutzers nahezu beliebig erweitert werden.

Nach einem gleitenden Release-System bieten wir zur Zeit kompilierte Pakete für die x86_64-Architektur an. Zusätzliche Werkzeuge ermöglichen zudem den schnellen Eigenbau von Paketen.

Arch Linux ist daher eine perfekte Distribution für erfahrene Anwender — und solche, die es werden wollen...

Nachdem die 9 Monate nun um sind, hört nunmehr heute die Unterstützung für die i686-Architektur offiziell auf. Spätestens jetzt sollte bei unvermeidlicher Verwendung von Hardware dieser Architektur auf die Abspaltung Arch linux 32 gewechselt werden.

Bestehende Installationen können als root folgendermaßen auf die Repositorien der Abspaltung migriert werden:

  • Ersetzen der Liste der Spiegelserver durch die Spiegelserverliste der Abspaltung

  • Einspielung des neuen Schlüsselbunds

    pacman -Syy archlinux32-keyring-transition.
  • pacman-Cache leeren

     pacman -Sc 
  • Eigentliche Überführung

    pacman -Syuu

Dabei kann es bei einzelnen Paketen zu einem Downgrade kommen.

Alle registrierten AUR-Benutzer werden in der nächsten Zeit eine Mail erhalten, oder haben dies schon bekommen, in der auf eine Änderung hingewiesen wird, die möglicherweise nicht jedem gefallen wird. Die nächste Version wird am dritten Dezember aktiviert und enthält eine Schnittstelle, mit der auch der Nur-Nutzer eine komplette Liste aller AUR-Benutzer erhalten kann.

diese Liste enthält nur den Nutzernamen, den man bei der Registrierung angegeben hat. Alle anderen informationen (Klarnamen, E-Mail-Adressen) sind nicht von der Änderung betroffen. Es sollte jedem bewusst sein, dass diese Informationen durchaus auf anderem Wege bekannt geworden sein können, zu Beispiel durch ein Maintainer-Flag in Inhalten, die man hochgeladen hat. Das ist aber schon jetzt so und war schon immer so.

Wenn man mit dieser Änderung nicht einverstanden ist, kann und muss man den Account bis zum genannten Termin löschen. Dies ist dann unwideruflich.

Das Paket perl vervendet nun einen mit Versionsnummer versehenen Pfad (/usr/lib/perl5/5.26/) für Module, die einen kompilierten Anteil haben. Dies erzwingt den Neubau von (AUR-)Modulen, die unter einer anderen Perl-Version gebaut worden sind.

Ein pacman-Hook warnt bei der Aktulisierung, welche Module betroffen sind. Das sieht ungefähr so aus:

WARNING: '/usr/lib/perl5/vendor_perl' contains data from at least 143 packages which will NOT be used by the installed perl interpreter.
 -> Run the following command to get a list of affected packages: pacman -Qqo '/usr/lib/perl5/vendor_perl'

Die so ermittelten Pakete müssen neu gebaut werden, sonst funktionieren sie nicht mehr. Bei zukünftigen größeren Perl-Aktualisierungen ist dies erneut nötig.  Diese stellt keine Einschränkung dar, denn es war schon immer so, nur das pacman keine Warnung ausgegeben hat und statdessen perl versucht hat, die Module aller Vergeblichkeit zum Trotz zu laden - mit teilweise bizarren Nebeneffekten.

Die Pakete zu texlive 2017 sind anders geschnitten als die zu 2016. Daher kommt es bei der Aktualisierung zu Fragen , ob man Paket a durch Paket b ersetzen will. Das kann man jeweils bejahen.

Moin,
Wie bereits auf der dev-public mailingliste[1] diskutiert gibt es nun offizielle Arch Linux docker container[2] und Arch Linux Vagrant Boxes[3].
Beides ist noch stark in der Entwicklung, falls euch etwas auffällt bitte auf der Arch Linux projects mailingliste[4] melden oder im IRC auf freenode in #archlinux-projects.

Ansonsten lieber gleich einen issue aufmachen auf dem jeweiligen github projekt:

Für Docker: https://github.com/pierres/archlinux-docker
Für Vagrant: https://github.com/shibumi/arch-boxes



[1] https://lists.archlinux.org/pipermail/a … 28863.html
[2] https://hub.docker.com/u/archlinux/
[3] https://atlas.hashicorp.com/archlinux/boxes/archlinux
[4] https://lists.archlinux.org/listinfo/arch-projects

Wie von Betroffenen womöglich schon bemerkt, wurde wxgtk in mehrer Pakete aufgeteilt:

  • wxgtk-common als gemeinsamer Unterbau

  • wxgtk2: Eins-zu-eins-Ersatz für das bisherige wxgtk-Paket. Alle bisher gegen wxgtk gebauten Pakete aus den Repos sind jetzt gegen wxgtk2 gebaut.

  • wxgtk3: Bietet zusätzliche Features, die aber eher für AUR-Kontributoren oder Entwickler interessant sind, zumindest zur Zeit.

Beide Versionen sind parallel installierbar. Das wx-config- Skript heißt jetzt wx-config-gtk3 und kann z.B. bei Projekten, die miitel configure-Skript gebaut werden, mittels

./configure ... --with-wx-config=/usr/bin/wx-config-gtk3 ...

oder für auc cmake basierenden Projekten mittels

cmake ... -DwxWidgets_CONFIG_EXECUTABLE=/usr/bin/wx-config-gtk3 ...

eingebunden werden.

Pacman fragt bei der  Systemaktualisierung, ob man wxgtk durch wxgtk2 ersetzen will. Das kann man in den allermeisten Fällen abnicken.