Willkommen bei Arch Linux

Arch Linux ist eine flexible und leichtgewichtige Distribution für jeden erdenklichen Einsatz-Zweck. Ein einfaches Grundsystem kann nach den Bedürfnissen des jeweiligen Nutzers nahezu beliebig erweitert werden.

Nach einem gleitenden Release-System bieten wir zur Zeit vorkompilierte Pakete für die i686- und x86_64-Architekturen an. Zusätzliche Werkzeuge ermöglichen zudem den schnellen Eigenbau von Paketen.

Arch Linux ist daher eine perfekte Distribution für erfahrene Anwender — und solche, die es werden wollen...

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test-sec-flags: Arch Linux sicherer machen

18.07.2016

Inspiriert durch eine Diskussion auf der Mailingliste arch-general entstand eine Idee, Arch durch eine andere Wahl von Default-Kompilierungsparametern ein geringeres Verwundungspotential mitzugeben. Dabei entstanden Skripte, die die Befüchtung, dass durch die geänderten Parameter die mitgelieferten Binaries langsamer würden, in Zahl und Maß bewerten helfen sollen. Schon erfolgte Tests lassen den Schluss zu, dass die Performanceeinbuße minimal ist, aber die Testbasis ist noch zu klein, um entgültig in eine Richtung marschieren zu können, instbesondere bei der i686-Architektur.

Die Arch-Entwickler bitten hier alle Interessierten um Mithilfe beim Testen von auf diese Art generierten Binaries.  Die Skripte und eine Anleitung können hier heruntergeladen werden.

Natürlich sind auch Patches zu den Testskripten durchaus erwünscht.

GNU Screen 4.4.0 kann alte Verbindungen nicht weiterverwenden

05.07.2016

Beim der Aktualisierung von Screen auf die Version 4.4.0 können bestehende Sitzungen nicht weiterverwendet werden.  Sie sind also vor der Aktualisierung zu kappen und hinterher neu zu starten.

Arch Linux setzt voll auf Pacman 5.0, Aktualisierung unausweichlich

23.03.2016

Pacman brachte mit der Version 5.0 zahlreiche Änderungen mit sich, unter anderem können Transaktionen über Haken (hooks) definiert werden. Dies bedeutet, dass gewisse Aktionen, die bislang eher behelfsmäßig über install-Files erledigt wurden, jetzt auf sauberere Weise von Pacman direkt erledigt werden sollen. Genannt seien Schriftcache- und Iconaktualisierungen und Behandlung von Info-Dokumentationen.

Daher wird es ab einem noch zu kommunizierenden, aber nahen Termin - im Raum stehen zur Zeit der 17.4. und der 23.4. - nur noch ein aktualisierter Pacman mit Version >=5.0.1 zur Aktualisierung verwendet werden kann. Mit einem nicht aktualisierten Pacman könnte es ab dann bei Aktualisierungen des Systems zu Probleme geben.

PHP 7.0-Pakete verfügbar

02.01.2016

Pakete der neuen Major-Version von PHP sind nun in den stabilen Repositories verfügbar. Neben den neuen PHP 7 Features gibt es folgende Paket-Änderungen. Insgesamt liegt die Paket-Konfiguration näher an denen vom PHP-Projekt vorgesehenen. Beachte auch den PHP 7 migration guide.

Entfernte Pakete

  • php-pear

  • php-mssql

  • php-ldap Das Modul ist nun Bestandteil des php-Paket

  • php-mongo Das neue php-mongodb könnte eine Alternative darstellen, ist aber kein kompatibler Ersatz

  • php-xcache Benutze das eingebaute OPcache und optional APCu für Daten-Cache

  • graphviz Die PHP-Anbindung musste entfernt werden

Neue Pakete

Konfigurations-Änderungen

  • open_basedir wird standardmäßig nicht mehr gesetzt

  • openssl, phar und posix-Erweiterungen sind nun fest eingebaut

  • php-fpm enthält keine logrotate-Konfiguration mehr. Stattdessen wird syslog/journald benutzt

  • php-fpms Service-Definition setzt nicht mehr PrivateTmp=true

  • Die Konfiguration und das Modul von php-apache wurden zu php7_module.conf und libphp7.so umbenannt

Plasma 4 wird nicht mehr offiziell unterstützt

19.12.2015

Dank des Kollegen Martin-MS ist es nicht mehr ganz neu, aber nun ist es auch offiziell: Da der KDE-4-Desktop schon seit einiger Zeit keine Betreuung durch das Projekt mehr erfährt, und es für die Arch Linux Entwickler immer schwieriger wird, zwei Versonen von Plasma zu unterstützen, wurde er nun aus den Repos herausgenommen. Plasma 5.5 steht als hinreichend stabiler Ersatz zur Verfügung.

Der Schritt dorthin erfolgt nicht automatisch, wird also nicht durch pacman vollzogen, wird aber empfohlen.

KDE4 und das knemo-Update

12.12.2015

Für alle die noch KDE4 verwenden und das auch weiter möchten kommt das aktuelle Update des "knemo" etwas ungelegen, fordert es doch zur De-Installation des "kdebase-workspace" auf. Grund ist die neue Abhängigkeit auf "libksysguard", das wiederum in Konflikt mit dem "kdebase-workspace" steht und das "plasma-framework" als weitere Abhängigkeit installieren wird. Damit ist man KDE4 los und hat sich Plasma eingefangen; allerdings auch nicht komplett (wie wir vor ein paar Wochen bei Theresa mit ihrem "sddm"-Problem gesehen haben) sondern nur einige wenige Komponenten, die aber zum Betrieb des Desktops nicht ausreichend sind. Die Situation ist in sofern etwas tückisch weil pacman nur den Konflikt von "libksysguard" zum "kdebase-workspace" meldet aber der Grund nicht offensichtlich ist.

Wer also nicht in diese Falle laufen möchte sollte das Paket bei der Installation auf "--ignore" setzen; der "knemo" läuft momentan auch noch in der Version 0.7.7-2. Wer statt dessen die Gelegenheit nutzen und seinen Desktop auf Plasma und das KDE Framework 5 anheben möchte sollte vorher mit der pacman-Option -Rc zunächst den "kdebase-workspace" de-installieren und dann entweder das Metapaket "plasma-meta" oder die Gruppe "plasma" installieren.