Willkommen bei Arch Linux

Arch Linux ist eine flexible und leichtgewichtige Distribution für jeden erdenklichen Einsatz-Zweck. Ein einfaches Grundsystem kann nach den Bedürfnissen des jeweiligen Nutzers nahezu beliebig erweitert werden.

Nach einem gleitenden Release-System bieten wir zur Zeit kompilierte Pakete für die x86_64-Architektur an. Zusätzliche Werkzeuge ermöglichen zudem den schnellen Eigenbau von Paketen.

Arch Linux ist daher eine perfekte Distribution für erfahrene Anwender — und solche, die es werden wollen...

Den primus_vk-Paketen vor Version 1.3-1 fehlten enige soname-Verlinkungen. Die ist in 1.3-1 korrigiert worden. Dadurch müssen schon vorhandene Dateien, die zu keinem Paket gehören, und somit durch pacman nicht getrackt werden, überschrieben werden.

Wenn Ihr also eine Fehlermeldung folgender Art bekommt:

primus_vk: /usr/lib/libnv_vulkan_wrapper.so.1 existiert im Filesystem
primus_vk: /usr/lib/libprimus_vk.so.1 existiert im Filesystem

so ist die --overwrite-Option von Pacman zu verwenden,

pacman -Syu --overwrite=/usr/lib/libnv_vulkan_wrapper.so.1,/usr/lib/libprimus_vk.so.1

, oder die den Konflikt auslösenden Dateien sind manuell zu löschen.

Alle offiziellen Kernel-Pakete (linux, linux-lts, linux-zen and linux-hardened) installieren von sich aus keine eigentlichen Kernel mehr nach /boot.

Dieser Installationsschritt wird über mkinitcpio-hooks erledigt. Normalerweise sollte hier kein manuelles Eingreifen nötig sein. Ausnahme sind unter Umständen Neuinstallationen.

Dahinter steckt das Bestreben, die Kernelpakete in sich geschlossener zu halten und den Boot-Prozess flexibler gestaltbar zu halten.

Zur Zeit hat mkinitcpio Hooks zum Hinzufügen der Kernel von und des Löschens aus /boot. In naher Zukunft wir auch dracut solche Hooks besitzen und mkinitcpio nach und nach ersetzen.

Der Kompressionsalgorithmus zstd bietet gegenüber xz schnellere Kompression und Dekompression, ohne bei der Kompressionsrate gegenüber xz deutlich zurückzufallen. Die Einführung wird Paketinstallationen mit pacman also ohne spürbare Nachteile schneller machen.

Das kürzlich herausgebrachte Release 5.2 bringt alle Wrkzeuge mit sich, um Pakete mit zstd zu komprimieren. Dazu wird eine Version von libarchive benötigt, die Unterstützung für zstd bietet. Diese ist 3.3.1, und sie ist
vor über einem Jahr (September 2018) in die Repos gekommen. Wer also seit einem Jahr kein Update mehr gemacht hat, sollte dies schleunigst tun.

Auch Benutzerskripte, in der die Dateierweiterung pkg.tar.xz irgendwie hardkodiert ist, sollten angepasst werden - oder besser so umgeschrieben werden, dass die Dateiendung egal ist. Die neue Endung wird pkg.tar.zst sein.

Die Gruppe base wurde durch ein gleichnamiges Metapaket ersetzt.
Alle Benutzer sind angehalten, dieses Paket mittels

pacman -Syu base

zu installieren.
Systeme ohne dieses Paket werden im offiziellen Forum nicht mehr unterstützt.

Aufgrund eines Paketierungsfehlers in Versionen vor 1.6-2 erfordert eine Aktualisierung des Paketes libbloom unter Umständen einen manuellen Eingriff. Hintergrund ist, dass in älteren Versionen ein symbolischer Link nicht enthalten war, der nun ab 1.6-2  enthalten ist, was einen Dateikonflikt auslöst.

Wird die Datei

/usr/lib/libbloom.so.1

also als schon existierend angemeckert, so sollte sie gelöscht oder mittels pacman mit der --overwrite Option überschrieben werden.

Die Aktualisierung von mariadb auf 10.4.6-1 oder nachfolgende Versionen bringt die Notwendigkeit mit sich, manuell einzugreifen. Arch Linux übernimmt ein neues Ablageortesystem vom MariaDB-Projekt.

Dir Haupt-Konfigurationsdate wurde von

 /etc/mysql/my.cnf 

nach

 /etc/my.cnf 

verschoben. Die nachgelagerten Konfigurationsdateien wurden folglich analog von

 /etc/mysql/my.cnf.d/

nach

/etc/my.cnf.d

verschoben. Hat man hier Anpassungen vorgenommen, müssen die Dateien und Verzeichnisse entsprechend verschoben werden.

Instanziierte Dienste werden nicht mehr in seperaten Dateien konfiguriert, sondern in der Hauptkonfigurationsdatei.                       

Wie immer bei einer Aktualisierung bei mariadb ist die DB anschließen zu stoppen und neu zu starten.

systemctl restart mariadb.service && mariadb-upgrade -u root -p